Der superkritische Co2-Vorteil

Welche Technologie verwenden wir?

Das firmeneigene Histopathologieverfahren von Tispa Medical ersetzt giftige Lösungsmittel wie Xylol durch CO2. Dabei handelt es sich um ein zurückgewonnenes Gas mit einzigartigen Eigenschaften, wenn Druck und Temperatur so eingestellt werden, dass eine überkritische Phase entsteht.

Mit einer leistungsstarken Mischung aus überkritischem CO2 und Ethanol wird eine Prozesszeit von nur 4 Stunden für grob geschnittenes Fettgewebe, wie Brust und Dickdarm, erreicht. Eine Vor- oder Nachbehandlung der Gewebe ist nicht erforderlich, die verarbeiteten Gewebe behalten ihre Zellmorphologie auf einem neuen Niveau.

Durch die zeitlich abgestimmte Freisetzung von Ethanol in eine Retorte, die mit CO2 unter Druck gesetzt wird, verbinden sich die beiden Stoffe und lösen sich ineinander auf. Zusammen bilden sie ein starkes Lösungsmittel mit niedriger Viskosität, das eine hohe Diffusionsrate und eine geringe Oberflächenspannung ermöglicht. Sobald das Ethanol und das Wasser ausgespült sind, wird das Paraffin in der Retorte freigesetzt, um den Prozess in kürzester Zeit abzuschließen.

co2 phase diagram
Überkritisches CO2 hat:
  • Hohe Dichte und hohe Lösungskraft.
  • Niedrige Viskosität ermöglicht hohe Stoffübertragungsraten.
  • Keine Oberflächenspannung, was zu hohen Poreneindringungsraten führt

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